| Mittwoch, 8 April 2008 | ||
| Heute wird unser Umzug aufs Schiff verfrachtet, und jeder Tag wird ein Tag näher an unsere Sachen zu kommen sein – es geht zwar so auch, aber wenn diese schöne Sonne sich verzieht und Regen und kaltes Wetter kommt, dann kann man nicht etwas kurzerhand schnell am Tank auswaschen und in einer halben Stunde ist alles von der Sonne getrocknet. Wir werden weiterhin von Sonne verwöhnt. Durch die Höhe und anderer Art Sonne sind wir auch immer sehr schlapp, ich besonders durch meine Medikamente, aber ich bin mit sicher, in zwei Monaten haben wir uns angepasst. Heute waren wir unseren Kakibaum abernten, allerdings haben wir die Hälfte für Bienen, Wespen und Vögel hängen lassen – wir wollen ja in Harmonie, auch mit den Kleinsten, hier leben. | ||
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(Ein paar Tage später sahen die am Baum gelassenen Kakis so aus ) |
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Heute hat mir eine auch gezeigt was man falsch machen kann – obwohl ich es wusste, so viele Jahre Großstadt und ich hatte es vergessen, und bin mit einem langen Stock in ein hohen Baum um ein paar Xu-Xu zu ernten, die gut gegen hohen Blutdruck sind. Klatsch macht der Stock und im selben Moment kommt ein Flugsaurier auf mich zu und in Sekundenschnelle hat mich eine Hornisse in die Oberlippe gestochen – ich sehe aus wie eine dieser Weiber die sich Botox in die Lippen spritzen lassen – es tut saumäßig weh. Wo wir schon über Botox sprechen, gerade knipse ich ein Bild von Guapito Segundo, einem schwarzen Kater der bis auf Guapos weißen Fleck an der Brust genau wie er aussieht, als sich hinter ihm eine riesige, schwarze Vogelspinne bewegt. Sie sollen nicht giftig sein und Mäuse usw. fressen – ich hoffe dabei bleiben sie. – habe Gyps gleich gerufen, der sie auch noch bewundern kam. Als Größenverhältnis, hinter ihr sind Ziegelsteine, und sie ist mindestens so lang wie einer davon. |
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| Außerdem habe ich heute Kolibris und viele schöne Schmetterlinge geknipst. | ![]() |
Nur muss ich erst lernen wie man diese schnellen Kolibris knipst – Bilder waren alle unbrauchbar. |
| Wir haben hier drei Katzen auf dem Hof, Guapito Segundo, das kleine Männchen und eine dreifarbige Katze mit einem Kätzchen, welches den ganzen Tag nur Unfug treibt. Der schwarze blieb nur am Leben weil Dona Anita meinte „wenn man schwarze Katzen tötet bringt das Unglück, deshalb habe ich den am Leben gelassen“. In der Zeit der Verfolgung der Hexen wäre er genau wegen seiner Farbe getötet worden, weshalb man in Europa sehr, sehr selten schwarze Katzen sieht, die nicht wenigstens etwas Weiß haben, und hier hat es ihm sein Leben gerettet. Langsam laufen sie nicht weg, wenn ich komme. | ![]() |
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